Neues Leben in der Alten Post. Die Posthöfe liegen im Stubenviertel, einem ursprünglich gebliebenen Grätzel im Westen des 1. Bezirks, nur einen kurzen Spaziergang vom Stephansdom entfernt.
Hier entsteht ein lebendiger Treffpunkt zum Leben und Arbeiten, der Ihnen alle Möglichkeiten offenlässt. Im Team entwickeln, flexible Raumkonzepte nutzen, relaxen, fokussierte Einzelarbeit, übernachten, Fitness, Coworking, Prunkbüros, Kunsthof, Community-Räume – die Posthöfe bieten ein inspirierendes Umfeld für inspiriertes Arbeiten. Willkommen in den Posthöfen!
Am 1. Oktober 2025 feierten rund 500 geladene Gäste – aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft – die offizielle Eröffnung der POSTHÖFE WIEN und des weltweit ersten KI Museum of Change (MOC).
Unter der charmanten Moderation von Teresa Vogl (ORF) und mit inspirierenden Worten von Markus Figl, Bezirksvorsteher 1. Bezirk Wien, Dr. Stephanie Ullrich, HPF, und SHA, Künstler & Wahrnehmungsforscher, wurde deutlich, was dieser Ort künftig sein soll: Ein lebendiges Zentrum für Innovation, Kunst und Begegnung im Herzen Wiens.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Michael Kraus, Solist:innen Teresa Dax, Florentina Serles und Adrian Autard, sowie den Ensembles inn.wien, Wiener Messing und dem Chor Chorus Alea, der die Gäste mit Gesang aus den Fenstern überraschte.Ein besonderes Highlight: die eigens komponierte POSTHOFFANFARE – ein musikalischer Gruß an die Alte Post.
Für kulinarische Höhepunkte sorgten Marco Simonis, WILDE Appart Hotels und zahlreiche Partner der österreichischen Kulinarik.
Ein Moment der Besinnung: die Segnung der POSTHÖFE durch Pfarrer Dr. Taras Chagala von der Gemeinde St. Barbara.
Wir danken der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien für die großartige kulturelle Kooperation, die diesen Abend unvergesslich gemacht hat.
Der krönende Abschluss: die feierliche Eröffnung des KI Museum of Change – und ein stimmungsvoller Ausklang mit DJ MEKZIM.
Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, Partner und Gäste, die diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
Mark Twain
1854 als „K.k. Post-Direction“ in Betrieb genommen, blicken die Posthöfe auf eine lange Geschichte zurück, deren nächstes Kapitel nun aufgeschlagen wird: als lebendiger und zeitgemäßer Ort der Vielfalt und Begegnung. Einen ganzen Straßenblock umfassend, um drei Innenhöfe gruppiert, nimmt das Ensemble seine große Vergangenheit in eine neue Zukunft mit.
Die Posthöfe verbinden heute aufwändig restaurierte historische Bausubstanz mit modernster Technik und einem außergewöhnlichen, urbanen Nutzungsmix, der seine Strahlkraft weit über das angrenzende Grätzel hinaus entfaltet.
Im Herbst 2025 eröffnete mitten in der Wiener Innenstadt das weltweit erste KI-Kunstmuseum im öffentlichen Raum. Das MUSEUM OF CHANGE will Gegensätze verbinden: Historische Architektur mit innovativer Medienkunst; Futuristische Projektionen mit archäologischen Ausgrabungen. Ein interaktiver KI-Guide begleitet die Besucher durch die Zeit-Raum-Reise. Mit dem MUSEUM OF CHANGE erhält Wien eine einzigartige Sehenswürdigkeit an der Schnittstelle Kunst, Technologie und Spirit.
Ein lebendiges Gesamtkunstwerk
Im MOC verschmelzen Licht, Klang, Bild, Raum, sowie die Interaktion zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz zu einem futuristischen Gesamtkunstwerk. Inmitten der denkmalgeschützten Architektur der frisch revitalisierten Kaiserlichen Hauptpost wird das MOC als immersives 360° Freiluftmuseum öffentlich zugänglich gemacht. Architektur und Medienkunst verschmelzen zu einer besonderen Erfahrung der "Mediarchitektur".
Multisensorisches Erlebnis
Das MOC ist ein klangvolles und bildgewaltiges Sinneserlebnis, das die aktuellen Veränderungen unserer Zeit künstlerisch reflektiert. Es beleuchtet die Beziehung von uns Menschen zur Natur, zur Technologie und zu uns selbst. Das MOC will Besuchern die Chance geben, ihre Wahrnehmung zu erweitern und mit dem Digitalen Organismus einer Künstlichen Intelligenz zu interagieren. Dabei entsteht Kunst "live" jeden Augenblick neu als Ko-Kreation zwischen Künstler, Besucher und KI. Digital und Analog befruchten sich im "virturealen" Raum.
3-Ausstellungen-in-1
VERGANGENHEIT #materiell: Bis zu 3.000 Jahre alte archäologische Funde, die am Areal der Alten Post entdeckt wurden, sind im MOC mit modernen Mitteln neu erfahrbar.
GEGENWART #immateriell: Im Zentrum steht ein immersives Freiluftmuseum mit Projektionen, Klängen und Lichtern – eine Art „Digitale Höhlenmalerei“, die mithilfe künstlicher Intelligenz fortlaufend neue, lebendige Bild- und Klangwelten erschafft.
ZUKUNFT #imaginär: Ein interaktiver KI-Guide begleitet jeden Besucher individuell durch den Raum und öffnet imaginäre Ausstellungsräume – Orte, die sich erst durch Information, Interaktion und Inspiration entfalten.
Grenzenlose Kultur für Alle
Der neue Kulturraum versteht sich als Inkubator für die Stadtentwicklung der Wiener Innenstadt. Ziel ist die kulturelle Belebung des seit langer Zeit verschlossenen Post-Areals im Stubenviertel. Wiens größte "Leinwand" verwandelt mit mehr als 5.000m2 Medienkunst den bisher verschlossenen Dominikanerhof und die Gewölbe der ehemaligen Alten Post in einen transkulturellen Erlebnisraum. Die Initiative bietet avantgardistische Inhalte durch einen niederschwelligen Zugang im freien Raum an.
Wiener Künstler SHA.ART
Initiator und Gestalter dieses neuartigen Museums ist der Wiener Künstler und Wahrnehmungsforscher SHA. Er verfolgt mit dem MOC die größere Vision einer Neudefinition: "Museum" nicht als Gebäude oder als statisches Gebilde, sondern als fluider dynamischer Prozess. Tatsächlich entsteht dieses mediale Museum jeden Tag und jeden Augenblick neu – im Dialog zwischen Mensch und digitaler Welt.
Die Dinge des Lebens liegen direkt vor der Tür der Posthöfe. Hier beginnt der Fleischmarkt, eine belebte und beliebte Einkaufsstraße mit Backern, Friseuren, Geschäften, Lokalen, Theatern (Wiener Kammerspiele, Wiener Kammeroper, Theater Drachengasse), Programmkino und vielem mehr. Zum Donaukanal sind es nur wenige Schritte. Und zur Wollzeile gelangt man in zwei Minuten zu Fuß. Links herum liegen dann die U-Bahn Stubentor und der Stadtpark. Rechts herum geht es in die innere Stadt.
In den Posthöfen und rundherum ist alles fußläufig nahe, was das Arbeiten und Leben schöner macht. Zum Mittagessen ins Cafe Engländer? Einfach ein paar Schritte die Postgasse hinunter. Den besten Tafelspitz in Wien? Gibt es bei Plachutta in der Wollzeile. Cafe, Bistro, Feinkost, Catering und mehr? Vis-à-vis bei Marco Simonis. Alt-wienerisch? Italienisch? Libanesisch? Das Gastronomie-Angebot bietet schon im Fünf-Minuten-Radius alles, was das Herz begehrt.
Nach dem endgültigen Auszug der Zentrale der Österreichischen Post AG lag der denkmalgeschützte Gebäudekomplex auf dem 22.000 Quadratmeter großen Areal in der Wiener Innenstadt zunächst brach.
Ausschlaggebend für die Entscheidung zum Ankauf waren schließlich die Potentiale des historischen Quartiers. Im Fokus stand dabei einerseits die Wiederherstellung der außergewöhnlichen historischen Bausubstanz und andererseits, die einmalige Chance, diesen Standort zu einem modernen, lebendigen Quartier zu entwickeln, dessen Strahlkraft diesen Bereich der Inneren Stadt eindeutig aufwertet. So wurde durch die Öffnung des Dominikanerhofes, des größten der drei Innenhöfe, der direkte Durchgang zwischen Fleischmarkt und dem Wiener Ring wieder hergestellt.
Zusätzliche Bedeutung erlangt der Dominikanerhof durch das neue, weltweit einzigartige MOC Museum of Change. Das öffentlich zugängliche, immersive Freiluftmuseum mit seinen Projektionen, Klängen und Lichtern unterstreicht die Besonderheit und Einzigartigkeit dieses Standortes und erweitert die Wiener Kunst- und Kulturlandschaft mit einem weiteren Highlight.
Besonderes Augenmerk bei der gesamten Entwicklung des Projektes lag auf einem sorgsam kuratierten Mietermix, der sich harmonisch in das Ensemble integriert und dabei individuelle Akzente setzt.
Historischer Gebäudekomplex
aus dem Jahr 1854
49.817 qm
Gesamtfläche
Umfassende denkmalgerechte
Sanierung und Modernisierung
Uneingeschränkte Barrierefreiheit
im gesamten Gebäudekomplex
BREEAM-Zertifizierung „Exzellent“
für Wohnen und Gewerbe
Wired Score Platin-Zertifizierung
als eines von nur zwei Gebäuden in Wien
Umwandlung zu einem
zukunftssicheren, urbanen Ensemble
Mietwohnungen, Büro, Hotel,
Fitness, Co-Working, Gastro, Retail
Barockkirche St. Barbara
erbaut 1652, seit 1784 die erste unierte
ukrainische Pfarre außerhalb der Ukraine
Museum of Change
das weltweit erste KI-Kunstmuseum
im öffentlichen Raum
Preisgekrönte öffentliche Tiefgarage
mit 150 Stellplätzen und E-Lade-Infrastruktur
Fernkältezentrale
zur Versorgung des Fernkältenetzes
der Wien Energie
Mit dem Ankauf des Objekts am 14. August 2018 und dem Baustart im Oktober desselben Jahres begann die Vision der POSTHÖFE – ein modernes, urbanes Ensemble im ersten Bezirk, das Arbeiten, Kultur, Begegnung und Lebensqualität neu definiert.
Was folgte, waren sieben Jahre voller Herausforderungen und Veränderungen – in der Welt und in der Immobilienwirtschaft. Zwischen Corona-Pandemie, der Zinswende und dem Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine veränderten sich Rahmenbedingungen, Lieferketten und Anforderungen nahezu im Wochentakt. Trotz dieser historischen Ereignisse blieb die Vision eines einzigartigen Mixed Use Gebäudeensembles bestehen – und wurde mit Beharrlichkeit, Präzision und einem starken Team Realität.
Fortschritte und Meilensteine
Bereits 2022 konnten die ersten Teil-Inbetriebnahmen erfolgen und die POSTHÖFE Schritt für Schritt mit Leben gefüllt werden. Im Jahr 2024 folgten die Übergaben der Mietflächen an den Fitnessbetreiber sowie an das Hotel mit der neuen Marke WILDE VIENNA.
Grand Opening
Am 01. Oktober 2025 öffneten die POSTHÖFE schließlich vollständig ihre Türen – gemeinsam mit einem kulturellen Highlight: dem MOC – Museum of Chance, dem ersten KI-Museum Europas. Ein Ort, der Zukunft erlebbar macht und Technologie mit Kunst und Gesellschaft sowie der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft verbindet.
Ein Projekt, das Geschichte schreibt
Trotz globaler Krisen, wirtschaftlicher Veränderungen, komplexer Rahmenbedingungen sowie einem grundlegend geänderten Nutzungskonzept wurde das Projekt erfolgreich fertiggestellt. Die POSTHÖFE sind heute ein strahlendes neues Juwel im ersten Bezirk Wiens – ein Ort, der zeigt, dass Vision, Mut und Zusammenarbeit selbst in herausfordernden Zeiten Großes entstehen lassen können.
„Die revitalisierten Posthöfe sind mit ihrer gemischten Nutzung eine Bereicherung für die Wiener Innenstadt. Das Ensemble, das auf das 16. Jahrhundert zurück geht und einen der größten Innenhöfe Wiens beherbergt, bleibt in seiner traditionsreichen Substanz erhalten und wird mit modernen Elementen kombiniert. Der vormals abgeschlossene Verwaltungskomplex wurde geöffnet. Darin finden nun nicht nur verschiedene Wirtschaftsbetriebe, sondern insbesondere auch neue Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Zuhause. Als Bezirk haben wir den Umbau zum Anlass genommen, die Umgestaltung des öffentlichen Raumes vor den Posthöfen für mehr Aufenthaltsqualität und mehr Grün vorzunehmen. Insgesamt ist dieses Projekt ein Beitrag zu einer lebendigen Inneren Stadt.“
Postgasse 8b | 1010 Wien
PG 8 Entwicklungs OG | Wiedner Gürtel 13 | 1100 Wien
postgasse-wien@garbe.at